Mahlzeitendienst: Sar Shalom in Jerusalem

Leitung: Yeriel Even-Pinah

Hilfsbedürftige und einsame Menschen erhalten zwei Mal pro Woche eine warme Mahlzeit in ihre Wohnungen geliefert. Diese Begegnungen bieten nebst der Versorgung mit ausgewogenem Essen, jeweils auch kurze, aber wichtige Kontaktmöglichkeiten.

Zudem werden die bedürftigen Familien und Einzelpersonen mit Essenspaketen, Babykost, Kleidern, Schulmaterial, medizinischen Hilfsmitteln und Medikamenten versorgt. Im Sommer werden Ventilatoren und im Spätherbst nebst warmen Decken auch Heizöfchen abgegeben. Daneben wird den Menschen auch stets ein offenes Ohr für die vielfältigen Sorgen entgegengebracht und sie werden unterstützt in Gesprächen.

Ebenezer Altersheim in Haifa

Leitung: David Philips

Das Ebenezer Heim nimmt vorwiegend jüdische, aber auch arabische oder andere Christen auf, die so zusammen mit Glaubensgeschwistern ihren Lebensabend hier verbringen können. Das Haus wurde von der norwegischen Israelmission errichtet. Unser Kontakt entstand über die Diakonissin Marion Schlesinger, welche als jüdisches Kind 1939 als Flüchtling zu Pflegeeltern nach Dürrenäsch kam. Dort besuchte sie den Religionsunterricht, wurde auf ihren Wunsch hin getauft und auch konfirmiert. Ihr Leben übergab sie ganz bewusst Jesus Christus, ihrem Herrn. Sie erlernte den Beruf einer Krankenschwester, wurde Diakonissin in Bern und liess sich zusätzlich zur Hebamme ausbilden. 1964 wanderte Schwester Marion, ihrer Berufung folgend, nach Israel aus, um ihrem Volk zu helfen und ihm von Jesus zu erzählen. Ab 1987 war sie als Oberschwester im Ebenezer Heim in Haifa tätig. Schwester Marion wurde von der Kirchgemeinde Dürrenäsch stets finanziell unterstützt.

Unser Verein führt die Hilfe an das Heim auch nach dem Tod von Marion Schlesinger weiter. Das Ebenezer Heim ist sehr auf die Unterstützung aus dem Ausland angewiesen, da die Bewohner meist aus ärmlichen Verhältnissen stammen. Verschiedene Anschaffungen, Reparaturen, vom Staat geforderte Schutzanlagen oder Direkthilfen an Bewohner können auch Dank unseren Beiträgen verwirklicht werden. 

Unterstützung Immigranten in Haifa

Leitung: Rabbiner Shaul David Burshtein

Herr Rabbiner Shaul David Burshtein nimmt sich den Immigranten - viele aus Russland - in Haifa an. Viele alte und junge Einwanderer leben unter ihrer Existenzgrundlage. Die Jungen sind zum Teil auf der Strasse, haben oft Alkohol- oder Drogenprobleme. Rabbi Shaul bietet den Immigranten, zusammen mit einem Team, einen Mahlzeitendienst an, hilft und berät bei Problemen jeglicher Art, organisiert Arzt- und Zahnarztbesuche, unterstützt und begleitet bei Behördengängen, beschafft Medikamente, Kleider, Decken und vieles andere mehr.

Im Aufbau ist eine Kindertagesstätte mit reduziertem Preis für die Kleinsten der finanziell schwachen Immigrantenfamilien. So sind diese Kinder optimal unter fachkundiger Führung betreut und erhalten alles Notwendige für einen guten Start ins israelische Schul- und spätere Berufsleben.

Ein weiteres Projekt in Haifa ist die Finanzierung von Seniorenturnstunden für bedürftige Holocaustüberlebende. Es ist ein Beitrag zur Förderung und Erhalt ihrer körperlichen Fitness und das Pflegen sozialer Kontakte, um damit der Einsamkeit entgegenzuwirken.